Gesamtwertung Platz 7 Grandmasters

Wir starten zur letzten Etappe des MAXXIS Bike Transalp 2019. Es geht los mitten in der Altstadt von Trento. Der Troß von ca. 700 Startern drängt sich durch die engen Gassen. Es stockt immer wieder. Die Strecke führt raus aus Trento und biegt nach ein paar Metern links ab in ein kleines Asphaltsträußen. Auch hier wieder Stau.
Dieser löst sich jetzt aber langsam auf. Und so nehmen wir den ersten Anstieg von ca 600hm in Angriff. Zuerst noch auf Asphalt, später auf einem doch recht steilen Schotterweg.
Heute wird uns ein richtiger CrossCountry Kurs geboten. Steile Rampen, immer wieder unterbrochen von kurzen Traileinlagen. So sammeln wir wieder ordentlich Höhenmeter, ca. 2300 werden es am Ende des Tages wieder sein.
Bei km 37 ist das ständige Auf und Ab dann vorbei und wir fahren au Straße hoch nach Ranzo. Hier ist der Gardasee nur 20km entfernt. Im Dunst ist der Monte Brione zu sehen. Kurz hinter Ranzo die letzte Verpflegung mit dem letzten längeren Anstieg. Ein letztes Mal Flaschen füllen
Die letzten 12 km sind nur noch zum Genießen. Wir rollen auf leicht Weilligen Profil vorbei am Lago di Nembia zum Ufer des Molvenosee.
Die letzten Kilometerführt in der Weg direkt am Ufer entlang. Nachdem wir den See zur Hälfte umrundet haben, biegen wir an den Strand ab. Der Zieleinlauf führt direkt am, mit kleinen roten Fähnchen ausgeflaggten Schotterstrand entlang. Kurz rechts abbiegen und wir haben es geschafft.


Nach sieben Tagen, 550 Kilometer und 18500 Höhenmetern sind wir am Ziel in Molveno. Die Transalp 2019 ist geschafft.
Zur Überraschung warten im Ziel nicht nur Thomas und Christoph, die mit meinem Auto von Hintertux gekommen sind. es steht auch Familie Panz im Ziel. Sie sind momentan im Urlaub am Gardasee und haben sich die Zeit genommen, im Ziel vorbei zu schauen. Toll.


Das war’s von hier. Wer möchte hinterlässt gerne einen Kommentar.
Tschüß, bis zum nächsten „Abenteuer“ 🙂
Die Höhenmeter verteilen sich allerdings etwas ungleich. Gleich vom Start weg in Folgaria ca. 2km neutralisiert auf Straße – das Feld ist ziemlich nervös, wegen der kurzen Strecke – und dann weitere 8km auf einer alten Militärstraße, frühstücken wir schon knapp 700hm weg.Wir erreichen Dosso del Sommo, mit den Überresten einer alten Festung aus dem ersten Weltkrieg. Von hier aus wandelt sich die Strecke dann zu einem Mittelgebirgsrennen. Kurze Aufstiege, kurze Abfahrten, kleine Traileinlagen.
Irgendwann erreichen wir Fort Cherle. Eine riesige Festungsanlage, ebenfalls aus dem Grande Guerra, wie der 1. Weltkrieg hier heißt.Von hier geht es bergab auf Schotter und nach Trail nach Carbonare. Hier treffen wir wieder auf die Strecke von gestern, und fahren auf Straße über den Passo de la Fricca.Der Rest der Strecke ist schnell erzählt. Typisch mittelgebirgig, ohne lange Auf- und Abfahrten, landen wir nach 50km oberhalb von Trento. Noch ca. 1km auf einem Karrenweg bergab. Dann erreichen wir die Zeitnahme oberhalb der Stadt.Nun können wir entspannt die letzten Höhen- und Kilometer bis ins Zentrum von Trento rollen. Zieleinlauf ist direkt an der historischen Stadtmauer.
Heute lief es für uns ganz ordentlich. Wir sind, im Gegensatz zu vielen anderen, pannenfrei durchgekommen. Und so steht für uns eine Zeit von 2:45h und damit Tagesrang 6 auf dem Tableau.
Wichtiger noch. Das hinter uns auf Gesamtrang 8 platzierte Team bekommt von uns 22min aufgebrummt. Da sieht es für unseren siebten Platz in der Endabrechnung ganz gut aus.





Da hat er Recht. Eine traumhafte Etappe mit Landschaft bis zum Abwinken, aber immer wieder sacksteile und oft ruppige Anstiege. Die Daten: 93km, 3400hm. Ui!
Wer mal in der Nähe ist: fürs Picknick einkaufen und dort oben die Landschaft geniessen.
Der zieht sich ein wenig. Zuerst ein Forstweg, dann auf dem Frara-Trail berghoch (wer denkt sich sowas aus ?) und zuletzt auf Straße bis zum Joch.



Ein Blick auf die Startliste zeigt für unsere Startnummer Block C. Na toll, der letzte Block. Angeblich würden die Startnummern nach Ergebnissen anderer Veranstaltungen vergeben. Keine Ahnung, welche das waren.Egal, so müssen wir eben am ersten Anstieg bissi Gas geben. So wird es dann auch. Nach den ersten 300hm auf Asphalt hoch nach Hintertux haben wir den größten Teil von Startblock B hinter uns gelassen.Nun weiter auf Schotter, erst moderat, dann immer steiler bis zum Tuxer Joch, nochmal knapp 900 Hömes.
Und so fahren wir nach 5:47h etwas oberhalb von Brixen durch die Zeitnahme.
TopTen war der Plan. Morgen stehen wir dann in Startblock A, schon besser 🙂






