San Martín de los Andes

Nach einer Nacht in Villa La Angostura , einem schicken Örtchen in der Nähe von Bariloche, fahren wir…

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etwa zwei Stunden bis nach San Martín de los Andes…

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Jetzt aber mal schnell die Bikes zusammen bauen, meine erste Biketour auf der Südhalbkugel steht an.

Alejo, unser Guide, hat noch zwei Kumpel mitgebracht  Und so ziehen wir, mit Manni aus Aachen  der gestern gelandet ist, zu sechst los.

Das  ist die Kurzfassung der Tour. Knackig hoch, oben Landschaft gucken, auf dem Trail zum See war keine Zeit für Bilder ..

Alles in Allem ein rundum gelungener Tag, incl. leichtem Sonnenbrand ..

Buenos Aires

Kurzer Zwischenstopp in Buenos Aires, um die Bikes abzuholen.

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Die braune Brühe  die man aus dem Flughafengebäude sieht, ist noch nicht das Meer, sondern die Mündung des Rio de la Plata . Die ist so breit  dass man Uruguay auf der anderen Seite gar nicht sieht..

Die Bikes sind wieder da, jippieh, dann kanns losgehen.

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Cerro Torre

Zweiter Wandertag heute. Wir starten direkt an der Unterkunft, wo wir freundlicherweise unser Auto tagsüber parken können. Wär aber auch egal, hier ist genug Platz.

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Die Strecke heute ist ein klein wenig kürzer als gestern und hat auch etwas weniger Höhenmeter. Das kommt uns entgegen, da wir heute Abend noch zurück nach El Calafate fahren. Morgen geht der Flieger nach Bariloche.

Wieder führt unser Weg durch knorrige, alte Wälder…

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… vorbei an Moorlandschaften…

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diesmal zum Laguna Torre. Das Wetter ist nicht ganz so strahlend, wie gestern. Trotzdem ist der Cerro Torre ( 3102 m) wunderbar zu sehen

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Unfassbar, dass da schon welche oben waren. Man könnte von hier noch ca. ne Stunde oberhalb der rechten Seeseite auf der Seitenmoräne (das sparen wir uns) bis zum Mirador Maestri gehen.

Der ist nach Cesare Maestri benannt. Der hat sich 1970 auf den Gipfel gebohrt. Die Jungs haben hunderte Bohrhaken in die Wand gedübelt, mithilfe eines Kompressors.

Der hängt heute noch eine Seillänge unter dem Gipfel, und hat der Route – durch die rechte Wand vom See aus gesehen – ihren Namen „Kompressorroute“ gegeben.

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Auch heute wars wieder ein Bombentag, die Landschaft hier haut einen echt aus den Latschen.

Auf der Fahrt nach El Calafate stehen noch lustige Tiere am Straßenrand

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Guanacos, die gibt es hier zuhauf.

 

Fitz Roy

Nach gemütlichen Frühstück in unsrer schicken Ferienwohnung, besuchen wir zuerst – wie fast jeden Tag- den örtlichen Geldautomat. Limit ist in Argentinien 3000$. Damit kommt man nicht weit  und deswegen stehen die Einheimischen auch morgens in der Schlange davor

Zuerst rollen wir auf feinstem Strassenbelag 13 km nach El Pilar.

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Hier lassen wir das Auto stehen und marschieren los Richtung Laguna de los Tres, direkt unterhalb des Fitz Roy (3405 m).

Durch herbstlichen Wald.

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Am Piedras Blancas Gletscher vorbei

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Weiter durch vom Wind zerzauste Bäume.

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Bis wir nach ca. 3 h auf einem Kamm direkt vor dem Fitz Roy stehen.

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Anfangs hüllt er sich sich ein wenig in Wolken. Wir sind aber hartnäckig und haben einen Biervorrat dabei, der uns die Wartezeit verkürzt. Und dafür werden wir belohnt.

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Beim Abstieg gibt’s noch ein paar schöne Blicke auf Fitz Roy mit Piedras Blancas Gletscher.

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Eisberg voraus!

Da das Wetter deutlich besser, als angekündigt war, haben wir kurzentschlossen eine Fahrt mit dem Katamaran zum Upsala- und zum Spegazzini-Gletscher gebucht. Die Tour lässt sich nicht in Worten beschreiben  Schaut euch einfach die Bilder an.

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Mein erster Eisberg 🙂   Und was für ein schöner, sogar mit  Loch.

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Morgen geht’s ein Stück nach Norden, nach El Chaltén. Da hoffen wir dass wir Cerro Tore und Fitz Roy ohne Wolken sehen können.