Regentag…

.. der erste richtige in fast drei Wochen. Bis jetzt hatten wir an zwei Tagen ein bis zwei Stunden Nieselregen.

Macht nix, unser Domizil ist wie geschaffen fĂŒr…

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Mehr Bilder gibt es heute leider nicht. 🙂

Morgen soll das Wetter wieder besser sein. So steht einem wĂŒrdigen Abschluss nix im Weg.

Wenn man in die Berge blickt, ist es heute etwas weiß geworden, der Herbst verabschiedet sich so langsam.

San Carlos de Bariloche

Wir sind an der letzten Station unseres Trips angekommen. Hier sind wir vor knapp zwei Wochen gestartet. Wir beziehen ein kleines Anwesen…

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… dessen Erbauer – Ernesto, oder eigentlich Ernst, denn er kommt aus Wien – sich wohl vom Louvre hat inspirieren lassen. FĂŒnf Zimmer fĂŒr vier Personen, Jacuzzi auf der Terrasse, die komplette Bude gehört uns, es könnte einem schlechter gehen.

Da der Tag schon recht fortgeschritten ist, und wir noch fĂŒrs FrĂŒhstĂŒck einkaufen mĂŒssen (KaltgetrĂ€nke zum Apres-Bier nicht vergessen), kurbeln wir nur noch auf den Hausberg von Bariloche,den Cerro Otto.

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Oben angekommen, rollen wir noch ein StĂŒck weiter zum Aussichtspunkt Piedras de Hasburgo

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… mit senkrechtem Ausblick auf See mit Golfplatz.

Der anschließende Trail hier hinunter nach Bariloche (Ich versuch immer verzweifelt an Alejo dran zu bleiben) hats an manchen Stellen ziemlich in sich…

… belohnt uns aber immer wieder mit tollen Panoramen auf den Lago Nahuel Huapi -richtig, da waren wir gestern schon. Eine Autostunde entfernt, der ist ganz schön groß.

Villa La Angostura

Wir verlassen Pucón und fahren nach Villa La Angustora. Unterwegs noch ein Blick auf den Vulkan Lanin

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In Villa La Angustora erwartet uns schon Augustin, ein Freund von Alejo. Zu sechst laden wir die Bikes…

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… ins Boot und fahren einmal quer ĂŒber den Lago Nahuel Huapi. Nach knapp 2 Stunden knackig berghoch schieben, kommen wir…

DSC_0699.JPG… an der HĂŒtte an. Essen haben wir dabei, Rotwein ebenfalls:-)

Noch kurz…

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… in die DĂ€mmerung schauen, dann wirds kalt und wir verkrĂŒmeln uns in HĂŒtte und…

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… kochen und essen und trinken.

Am nĂ€chsten Morgen lassen wir die RucksĂ€cke in der HĂŒtte und schieben eine Stunde hoch auf den Dormilante… 

Eine fantastische Aussicht bietet sich uns.

Nun stĂŒrzen wir uns in die Abfahrt. Der erste Teil auf Vulkansand, fĂŒhlt sich ein bisschen wie ne Fahrt durchs Katzenklo an.

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Der zweite Teil, von der HĂŒtte, wo wir unsere RucksĂ€cke wieder mitnehmen fĂŒhrt durch dichten Wald und endet am…

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… See, wo uns unser FĂ€hrmann schon mit einem kalten Bier erwartet.

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Fazit : Einfach sensationell!

 

Ruhetag

Ist heute angesagt, Das Wetter ist eh nicht so toll, passt also.

Wir gehen das FrĂŒhstĂŒck etwas spĂ€ter an und schlendern anschließend durch PucĂłn. 

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Strand gibt’s hier auch. Schwarzer Lavasand. Um halb zwölf ist der Stadtbummel beendet und unsere zwei argentinischen Freunde wollen nun doch ne Runde drehen

Götz und Manni sind nicht motiviert…. Ich schon 🙂

Also starten wir zu dritt zu ner schnellen Nachmittagsrunde. Heraus kommen 1700 Tiefen- und 0 Höhenmeter. Zweimal schnell auf den Vulkan geshuttelt und runter geknallt. Ich bin durch, hatte nur Zeit fĂŒr ein Bild

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Durst,….. Bier

Das war unser Ausflug nach Chile. Hat sich absolut gelohnt. Die obere Etage am Vulkan erinnert an La Palma. Nach unten wirds dann zum Teil richtig dschungelig.

Morgen reisen wir weiter nach Villa La Angostura, wieder nach Argentinien  Da steht ne HĂŒttenĂŒbernachtung an. Könnte also sein, dass der nĂ€chste Blogeintrag etwas verspĂ€tet kommt

Heißes Wasser und kaltes Bier

Petrus meint es gut mit uns, und so entern wir den Vulkan zum dritten Mal  Diesmal allerdings von Nordosten, was eine Fahrt mit dem Pick-Up von 95 km bedeutet.

Nach ein paar Minuten auf dem Bike erreichen wir den Eingang zum Nationalpark und kurbeln durch einen Araukarienwald…

… bis zur Baumgrenze. Die letzte halbe Stunde geht nur schieben, weil der Wind so extrem ist, dass an Fahren nicht zu denken ist

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Gerade rechtzeitig lichtet sich die große Wolke um den Volcano Villarica und beschert uns eine sonnige Rast, bevor…

… wir uns in die Abfahrt auf gleichem Weg stĂŒrzen  Zuerst durch die Mondlandschaft unter dem Gipfel, und dann auf dem Singletrail durch den Araukarienwald.

Das Highlight kommt zum Schluss. Ein wunderschöner Wasserfall…

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… mit einer heißen Quelle davor. Morgen hab ich ne MandelentzĂŒndung, weil ich den Mund soweit offenstehen hatte.

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Auf der nĂ€chsten Jahreshauptversammlung vom DĂŒnsbergverein beantrage ich, dass auf dem Berg ein Hot Tub aufgestellt wird. 🙂

Pisco Sour

WĂ€hrend meine Mitstreiter noch friedlich schlummern, bleibt mir Zeit, den Grund dafĂŒr vorzustellen.

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Das ist Pisco Sour, das NationalgetrĂ€nk westlich der Anden. Er besteht aus Pisco, ein Grappa Ă€hnlicher Schnaps, Eiklar, Zucker und Limette. Allzuviel kann man nicht davon trinken, denn der Schnapsanteil ĂŒberwiegt deutlich.

 

Ach, ja. Und das Bier gibt’s im Goldfischglas

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Sturm auf den Vulkan

Heute ist der erste Tag, der nicht mit Sonnenschein beginnt… Wir können es verschmerzen. Bis jetzt hatten wir RiesenglĂŒck mit dem Wetter.

Wir gehen den Vulkan heute von einer anderen Seite an. Allerdings nicht mit dem Pick-Up, sondern aus eigener Kraft. Zwei Stunden Aufstieg mit kleinen Singletrail-Einlagen zwischendurch.

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Zum Nieselregen von oben gesellt sich dann noch Wasser von unten, in Form einer kleinen Flussdurchquerung

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Dann sind wir am Traileinstieg. Der Trail ist zwar nass, aber das Vulkangestein hat ordentlich Grip.

 

 

Tanz auf dem Vulkan

Nach drei Stunden Fahrt und – fĂŒr EU-VerhĂ€ltnisse – umstĂ€ndlichen Ausreise- und EinreiseformalitĂ€ten – erreichen wir PucĂłn in Chile. 

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Heute ist Shuttle – Tag. Ein Kumpel von Alejo fĂ€hrt uns zweimal ins Skigebiet am Volcano Villarica. Hier starten wir zu zwei sensationellen Abfahrten.74258CF3ED35AEAA064EDA4CB5414362.jpg

Anfangs ĂŒber der Wolkendecke tauchen wir weiter unten in den Nebel ein und landen schließlich nach einer kurzen Bike-Park Einlage wieder in PucĂłn.

 

Experiment gelungen, der Tag heute steht auf meiner „Best-Bike-Day-Liste“ ziemlich weit oben.

Hier noch ein Video zum Trail, wir waren allerdings nicht ganz so zĂŒgig unterwegs 😉

San MartĂ­n de los Andes

Nachdem uns gestern doch noch ein paar Regentropfen auf der Abfahrt erwischt haben, sieht es heute deutlich besser mit dem Wetter aus

Wir ersparen uns die ersten Höhenmeter und laden die Bikes auf den Truck…

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Nach 20 min. Fahrt…

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… und Passieren des WĂ€chters am PrivatgelĂ€nde laden wir ab..

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… und kurbeln ca. eine Stunde auf Forstweg…

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… bis zum Aussichtspunktpausenplatz..

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Nach StĂ€rkung, Alejo hat wieder fĂŒr leckere Sandwiches gesorgt, beginnt der Spaß zurĂŒck nach San Martin de los Andes .

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Kurz vor dem Ziel schauen wir noch bei Alejos Lieblingsplatz vorbei.

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… bevor wir zum Abschlussbier in dem kleinen StĂ€dtchen einlaufen.

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Da hat heute alles zusammen gepasst 😁 😁 😁… dauert etwas, bis das Grinsen wieder verschwindet